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Mit 6 Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht. An der Hochschule
für Musik in Wien studierte er bei den Professoren Ernst Morawec und Franz
Samohyl.
1. Konzertmeister der Wiener Philharmoniker wurde Walter Weller bereits mit
22 Jahren. In dieser Funktion blieb er über 11 Jahre. Gleichzeitig war er
Primarius des Weller Quartetts, das in zahlreichen Tourneen, Festivals in
Europa, Asien und Nordamerika seinen Ruf begründete
Die Schallplattenaufnahmen des Weller - Quartetts wurden
mit dem "Mozart Interpretationspreis", dem Grammy Award (USA) und dem Grand
Prix du Disque ausgezeichnet.
1966 erfolgte nach seinem Dirigierstudium bei Prof. Joseph Krips sein Debüt
als Dirigent. 1969 wurde Walter Weller per langzeitlichen Vertrag an die
Wiener Staatsoper verpflichtet.
Walter Weller wurde ab dem Jahre 1971/72 Generalmusikdirektor in Duisburg,
1975 -78 Chefdirigent beim Nö. Tonkünstlerorchester und von 1977- 80 beim
Royal Liverpool Philharmonic Orchestera, das ihm nach Ablauf des Vertrages
zum Ehrengastdirigenten auf Lebenszeit ernannte.
1980-86 folgte die Chefstelle beim Royal Philharmonic Orchestra London,
anschließend bis 1991 Chefgastdirigent des Orquesta Nacional de España.
1991-96 Chefdirigent des Royal Scottish National Orchestra, bei welchem er
zum "Conducter Emeritus" auf Lebenszeit ernannt wurde.
Zeitgleich besetzte Walter Weller bei der Allgemeinen Musikgesellschaft in
Basel die Stelle eines Generalmusikdirektors an der Oper und war
Musikdirektor des Orchesters bis 1997.
Als Operndirigent war Walter Weller an allen großen Opernhäusern Europas
tätig, an der Staatsoper Wien, Berlin "Unter den Linden", der Deutschen
Oper Berlin, der Deutschen Oper am Rhein, der English National Opera, der
Mailänder Scala, der Schottischen Oper, der Opera Bologna, u.a.
In den Nordamerika arbeitete Walter Weller mit den prominentesten
Orchestern New York Philharmonic, Minnesota, San Francisco, Houston,
Pittsburgh, Detroit, Cincinnati und Toronto Symphony Orchestra.
Festivals und Orchestertourneen durch Europa, nach Japan und Ostasien
ergänzen die lange Liste dieser Engagements.
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